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Kommentare  ESports? OnlineGaming?   Spyro 07.12.2002 

Erstmal schalten wir zurück ins schöne Jahr 1999

Matcat spielt offline Halflife-Standart (Damals nochnicht online) - kleine Privatlans mit 3-8 Leuten, wie davor schon mit Doom2&Duke3d&Starcraft&Warcraft&Q3 usw.

Online - hab da derzeit nicht den Überblick, gabs wohl nochnicht sehr viel - Q1, Halflife, Unreal, Q2, Diablo1, Starcraft&BR, UO, Age of Empires - der Rest wohl kaum von Relevanz


Ende 1999 - Anfang 2000

Counterstrike, Unreal Tournament und Q3A schwemmen den 3D-Shooter-Markt, alles andere geht dagegen unter. Die Shooter-Communities entwickeln sich größer und größer - der Internet-Boom setzt allgemein ein, die Leute, die Spiele der Art spielen und das im Inet gehen, wenn sie denn 3D-Shooter spielen, auf eins der 3 Spiele.
(Matcat spielt Ende '99 die UT-demo auf LAN, Dezember '99 erstmals online und hat Mitte Januar 2000 seinen I-Net-Anschluss - UT online)
Counterstrike zieht, da die geringsten Hardware-Anforderungen und einzigster Reality-Shooter die größte Masse an, die weniger auf Realismus erpichten teilen sich in UT/Q3A


Seither:

"Gameflut"
Immer neue Spieler kommen hinzu, aber auch immermehr Spiele erscheinen, online-Gaming "boomt"
Inzwischen gibt es "laufende" Ligen für: Q1, Q2, Q3A, Halflife, Unreal, Tribes2, RtCW, MOH, JK2, SOF2, UT2k3, UT, BF1942 in der "Shooterszene" und Starcraft, Warcraft3, FIFA, Diablo2, Age of Empires - RoR, Age of Empires - AoK, Age of Mythology, Empire Earth, Sudden Strike u.a.
Dazu kommen die Neuen Online-RPG's wie DAoC und Neocron...

Die Gamer verteilen sich auf all diese Games, daher bleiben im Schnitte weniger Spieler für ein Spiel. Alte Spiele sterben nicht aus, sondern nur die Communities schrumpfen immer weiter.

Folge:
Macht die Schwemme der Games allein die E-Sport-Möglichkeit kaputt? Antwort: Zum Teil


"Pro-Gaming"
Es entwickeln sich immer mehr "Multigaming-Clans" die versuchen, auf allen Gameplattformen erfolgreich zu sein, Erfolge gibt es, plötzlich auch teilweise überraschende Preisgelder (PCAM, WCG usw) - Folge: Die "großen" Clans wollen von vielen erreicht werden - Vorbilder sind zb: ocrana, mTw, sK.
Die Zahl der Nachahmer "boomt" - immer mehr Multigamingclans entstehen, und für jedes "neue" Game kommt wieder ein "Squad" dazu, um weiter überall präsent zu sein und den "Ruf/Namen" des Clans weiter zu erhöhen.
Folge: In allen Games kommt es zur Bildung von Elite-Clans, mit den "besten" Spielern und einer Horde, die ihnen Nacheifert, meistens Erfolglos

Folge:
Machen diese Multigamingclans die E-Sport-Möglichkeiten kaputt?
Antwort: Zum Teil, denn dadurch, das sie JEDES Game erstmal unterstützen, bekommt dieses Game auch "zulauf" - von dem Zulauf der entsteht durch "Spaß/Interesse", der natürlich größer ist - mal abgesehen


"Ligenflut"
Es gibt immer mehr Ligen, für immer mehr Games, die meisten sinnlose Projekte, manche sehr unterstützbar (Szene-interne), aber nur wenige erreichen einen wirklichen Status von aussen. - genannt für UT sei mal die GSL - auch wenn sie ein lange beschissenes Regelwerk hatte und die erste Saison die meiste Zeit durch N00b-bashing begründet war - war sie DIE Liga in .de - für die eingeflischten UTler hatte zwar die ULD mehr Rang - aber de facto waren immer mehr Augen auf die GSL gerichtet - so in CTF. In TDM schaute jeder nur auf die PCAM, ähnliches Spiel.
International gabs nix als Clanbase - wurde da zum Standart.
Inzwischen tummeln sich für UTk3 bereits wieder clanbase, UCL, ULD, F7T (?), ESL und kleinere Ligen, das angebot wächst.
Problem: Es gibt keine "Elite-Liga" - keine absolut repräsentative fürs Nationale


----

Ergo:

E-Sports - hat das jemals eine Chance - mehr zu werden als es jetzt ist?
Antwort: So wie die Entwicklung stattfindet: NEIN - ganz klarer Fall. Die Gamer-Community aller Spieler in .de - sind wieviele? 300.000 Leute, 500.000 ?, zählt man die mal antestenden Diablo-Gamer usw mit ev. mehr (Die Zahlen hab ich eben einfach mal geschätzt, sind vollkommen aus der Luft gegriffen) - in Clans davon? 50.000? - oder weniger?

Nur mal als Vergleich: Im Deutschen Badminton-Verband waren 2001 227.000 Leute erfasst. Der DFB kommt mit schlappen 6,2 Mio. Erfassten dazu, Ein Deutscher Handballbund kommt mit über 800.000 an....

E-Sports sind so nicht "Sportfähig" - wenn die "Lebensdauer" eines Games nur 3 Jahre ist, und zudem noch maximal 25.000 Leute sich (CS) irgendwo gebunden haben - in einem Game.

Also: Die Vorstellung, in den nächsten Jahren mal in der Zeitung oder in einem Sportfernsehwinkel was von E-Sports zu hören ist eigentlich fast nicht da, bisher wird das immer nur interessant, wenn man in Richtung von "Erfurt" usw schaut... - und es scheint sich garnicht dahin zu entwickeln, sondern genau das Gegenteil zu tun, die Spiele-Communities werden kleiner werden, und ev. sogar die Sponsoren irgendwann gehen.
Fazit: E-Sport-Profis sind auf Dauer gesehen ein Mythos, Humbug, Schwachsinn - sollte mal jeder daran allein merken.

Was kann das ändern? Ein Game, das a) Sportlichen Wettkampf bietet, b) Vom Gewaltstatus repräsentativ ist, und öffentlichkeitsfähig (also NICHT CS, 2k3, iD-Spiele sowieso nicht) und c) Den Status besitzt, mehrere Tausend Spieler anzulocken, achja und d) ein Haltbarkeit von mehr als 3 Jahren hat
Ist sowas Utopie oder möglich? Atm denke ich, es ist Utopie

Online-Gaming hat geboomt - aber befindet sich inzwischen, was die "Evolution" angeht, wohl wieder auf dem Weg ins nichts.


ICH für meinen Teil, störe mich nicht daran, sondern will hier mal manchen zeigen, die ev. in total falschen Welten denken, was "ihr" Game angeht, mal aufzeigen, wie es wirklich ist. Ich werde weiter mein Game spielen, das mir am meisten gefällt (atm eben 2k3) und froh sein, das mit Leuten zu tun, die ich zum Großteil inzwischen Privat kennen- und schätzen lernen durfte.
Den einzigsten Nachteil, den ich damit trage - ich bleibe dadurch eben mit meinen 26 Jahren und solchen Games - in vielen Augen ein "Freak" - und das wird sich auchnicht ändern, aber hey, solange mir das Spass macht - ist mirs ziemlich egal.


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comments


08.12.2002 - schwenker - hey...   
... wirklich klasse Artikel

Ich denke, da kann man dir sicher zustimmen, was die Entwicklung von "ESports" angeht. Allgemein ist es in der Branche ja üblich, dass heute morgen schon wieder gestern ist (zur Erklärung : Ein PC-Teil, was heute noch High-End ist, ist morgen schon wieder altes Eisen).
Ich denke, genauso ist es bei den Spielen - vor allem solche "Eintagsfliegen", die vielleicht ein, zwei Monate mal so richtig Fun machen, aber im Grunde doch nix Langfristiges für die "breite Masse" sind (ich denke da z.B. an AvP2, RTCW, MoH, JK2, BF1942 und und und).
Allerdings muss man sagen, dass zumindest die UT-Serie schonmal in die richtige Richtung geht... klar, UT bzw. UT 2003 ist nicht jedermanns Sache, aber immerhin hat sich um die Serie mittlerweile eine der größten Online-Communitys überhaupt gebildet und bleibt sehr wahrscheinlich auch noch länger bestehen.
In UT 2003 wurde im Vergleich zu UT nichts grundlegendes geändert - und ich denke, das ist es, was viele der UTler zum "Umsteigen" bzw zum "Weiterspielen" gebracht hat, denn so haben sie ihr UT in extrem moderner Fassung

Allerdings kann dies auch noch nicht DAS ultimative Spiel sein (wenn es sowas überhaupt gibt). Wie du schon sagst, ist das Game einfach nicht jedermanns Sache und daher nur für wirklich Interessierte auch über längere Zeit denkbar.
Naja, wir werden sehen, was sich in Zukunft für neue Projekte entwickeln, vielleicht schafft es ja wirklich irgendwann einmal eine Spieleschmiede, ein Spiel zu konzipieren, was die breite Masse anspricht und sich durch ständiges Verbessern und durch ständige Kommunikation mit der Community auch über Jahre hinweg "halten" kann...



08.12.2002 - JeDiDrAko - Das   
ultimative Spiel gibts schon.
Schon mal an Half-Life gedacht?



08.12.2002 - Doomh - buah !!   
Half Life *aargh*



08.12.2002 - schwenker - ...   
@ Jedi : Naja, kann ich schlecht beurteilen (habs nie "richtig" gespielt *g*). Aber ich denke schon, dass auch dort die große Community (v.a. CS) so langsam schrumpft, da die Engine doch ziemlich alt ist ... vielleicht ändert sich das mit HL2 wieder - aber das braucht ja auch noch seine Zeit bis das rauskommt



09.12.2002 - Dreadnought - naja...   
... irgendwo wird es esport doch immer mehr geben... schaut euch mal die Preisgelder auf den richtig großen LANs an.... daran hätte vor 3 Jahren noch niemand gedacht.
In Korea werden indes schon Spiele life im TV übertragen.... es is wahrscheinlich nur eine farge der Zeit, bis das so richtig erfolgreich wird. Ich mein Jugendliche wird es, wenn alles gut geht, immer geben.
Dann spielt man halt net mehr in nem Fußballclub sondern in nem Clan.
Vielleicht gibt es auch Leute, die net arbeiten wollen und zoggen und üben solange und fleissig, bis sie sich zur sog. Elite gefraggt haben.
Nachfrage seitens der Community aber auch seitens der Sponsoren und Werbepartner ist auf jeden Fall da.
Sobald man mit einem Sport viel Geld verdienen kann, wird dieser Sport auch gefördert und expandieren... so seh ich das jedenfalls.
Ob das gut ist oder nicht ist aber eine ganz andere Frage




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