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Kommentare  Es lebe der Schwachsinn   unrealx 22.02.2001 

Danke oh Herr daß ich in einem Land wohnen darf, in dem der Stumpfsinn dermaßen deutlich regiert.
Danke oh Herr daß ich in einem Land wohnen darf, wo manche Leute nicht weiter denken können, als bis zur Nasenspitze.
Danke oh Herr daß ich in einem Land wohnen darf, in dem das Wohl weniger über das Wohl vieler gestellt wird.

Es ist also passiert. Unsere Freunde von den Rosa Spinnern haben die Flatrates eingestellt. Nicht alle, nein, man war so freundlich die T-DSL Flatrate bestehen zu lassen. SUUUUUPER.
Ich habe meine T-DSL Flatrate bereits vor 5 Monaten bestellt. Und es sieht so aus als wenn es mindestens noch einmal 5 Monate dauert bis man soweit ist. TOLL.

Schauen wir doch einmal hinter die ganzen Gründe.
Vor ca. 9 Monaten fingen die ersten privaten Anbieter an, Flatrates im großen Stil und zu vernünftigen Preisen anzubieten. Natürlich konnte sich die Telekom dieses Geschäft nicht entgehen lassen. So fing man also an, ein eigenes Projekt aus dem Boden zu stampfen.

Nun gab es aber ein kleines Problem bei den privaten Anbietern: Während der Endkunde einen Pauschaltarif an den Betreiber bezahlt hat, mußte der Betreiber an die Telekom im Minutentakt bezahlen, um genau zu sein, wurden damals 1,5 Pfennig pro Minute berechnet. Da Deutschland nun aber sehr ausgehungert war was das Onlineleben anging, haben sich fast alle Anbieter total verrechnet. Die längsten konnten sich dann so um die 6 Monate halten. Die Telekom hingegen betätigte sich als Leichenfledderer und sammelte alle Kunden die von anderen Anbietern kamen, auf.

So waren wir auch alle eine ganze Weile glücklich. Die einen hatten viele Kunden und die anderen hatten endlich ihre Flatrate. Aber die Welt wäre auch zu schön, wenn es lange so geblieben wäre.

Am 15.11.2000 entschied die Regulierungsbehörde nun endlich folgendes:

Die Telekom wird nach dem Beschluss der RegTP verpflichtet, bis zum 1. Februar kommenden Jahres allen Konkurrenten eine so genannte Großhandelsflatrate einzuräumen. Den Preis, den die Telekom dafür fordern kann, bestimmte die RegTP nicht; die Gebühren, die der Ex-Monopolist festlegt, muss er dann auch seiner Tochter T-Online berechnen. Gegenwärtig kassiert das Unternehmen bei den Online-Anbietern rund 1,5 Pfennig im Minutentakt.


Mit diesem Beschluß sollte endlich eine Chancengleichheit auf dem ohnehin hart umkämpften Internetmarkt geschaffen werden. Mit allem hat man dabei gerechnet. Aber nicht mit der Reaktion, die die Telekom noch im Gerichtssaal losließ. Man kündigte an, daß man die Flatrates auch einstellen werde, wenn es bei diesem Beschluß bleibt. Etwas fassungslos über diese doch relativ Schwachsinnige Aussage, dachten viele damals schon das Ende der Flatrates zu sehen. Aber das Thema ging dann nach den anfänglichen Spekulationen schnell wieder unter.

Bis vor ein paar Tagen. Dort schlug man endlich von Seiten der Telekom eine Großhandelsflatrate vor. Und zwar mit folgenden Bedingungen:

Die Deutsche Telekom hat am heutigen Donnerstag überraschend ein Angebot zur so genannten Großhandels - Flatrate vorgelegt. Demzufolge können Onlinedienst-Anbieter ab dem morgigen Freitag, den 15. Dezember, für 4800 Mark monatlich einen Primärmultiplexanschluss (30 B-Kanäle) mit insgesamt knapp 2 MBit/s Bandbreite mieten. Das Angebot kann an den zirka 1600 Teilnehmervermittlungsstellen der Deutschen Telekom in Anspruch genommen werden. Damit sollen Provider einen kalkulierbaren Internet-Zugang zum Pauschaltarif anbieten können. Ähnliche Anläufe waren bisher oft an der Gebührenstruktur der Telekom gescheitert.
Sollte ein Dienstanbieter die Kanäle einzeln weitervermieten, sind damit nach den Vorstellungen der Telekom pro Kanal 160 Mark an Telekom-Vorleistungsgebühren fällig ?, eine Summe, die weit über den von einigen Anbietern wie AOL geforderten Endkundentarifen von rund 50 Mark für eine Flatrate liegt. Erst wenn ein Provider mehrere Kunden auf einem Kanal zusammenschaltet, sind niedrigere Endkundenpreise möglich; allerdings können die Anbieter dann keine volle ISDN-Bandbreite mehr garantieren.




Allerdings waren die privaten Anbieter damit wohl nicht allzu zufrieden. Denn schon hat man gegen diese Regelung wieder rechtliche Schritte angekündigt. Das wiederum hat die Telekom nun endgültig dazu gebracht, ihr neues Programm vorzustellen. Und das hat es wirklich in sich:


Bei den so genannten "Budget-Tarifen" kauft der Kunde für eine bestimmte Summe eine festgelegte Zahl an Online-Stunden pro Monat. Verbringt er in dem Monat weniger Stunden im Internet, als er bezahlt hat, so verfallen die restlichen Stunden; surft er dagegen mehr, kostet jede weitere Minute 2,9 Pfennig. Dies ist allerdings deutlich teurer als bei vielen Internet-by-Call-Anbietern. Die Pakete heißen T-Online Surftime und kosten 29 Mark für 30 Stunden, 55 Mark für 60 Stunden, 79 Mark für 90 Stunden und 99 Mark für 120 Stunden.
T-Online by day und T-Online by night heißen die tageszeitabhängigen Tarifmodelle. Bei T-Online by day zahlt der Kunde eine Grundgebühr von 14,90 Mark und geht in der Zeit zwischen 7 und 17 Uhr für 1,6 Pfennig pro Minute ins Internet. In der übrigen Zeit kostet die Surfminute 2,9 Pfennig. Bei T-Online-by-night beträgt die Grundgebühr 9,90 Mark, Online-Minute schlägt zwischen 23 und 9 Uhr mit 1,6 Pfennig, ansonsten ebenfalls mit 2,9 Pfennig zu Buche.


Na da scheint mir doch die Sonne aus dem Ar***.

Da setzt sich unser Herr Bundeskanzler dafür ein, daß Deutschland den Anschluß in Sachen Internet nicht verpaßt. Da werden GreenCards ausgestellt. Schulen bekommen staatlich subventionierte Computeranlagen und Internetausstattungen. Aber von Flatrates ist dabei nicht die Rede. Statt dessen präsentiert man hier einen Nonsens, den jeder halbwegs intelligente User ohnehin nicht nehmen wird. Da ist der Großteil der Call by Call Anbieter noch günstiger.


Aber es ist ja nicht alles schlecht.
Der Vorstandsvorsitzende von AOL Deutschland hat eine Presseerklärung ausgegeben. In dieser hat er die Regierung aufgefordert, sich endlich auch mal für die Erhaltung der Flatrates einzusetzen. Immerhin ist die Regierung nach wie vor im Besitz der Aktienmehrheit an der deutschen Telekom.
Aber das scheint keinen wirklich zu stören.
Seinen wir doch mal ehrlich: So eine kleine Randgruppe wie die Onlinespieler interessieren doch wirklich niemanden. Lieber werden zwiespältige Wege gegangen, als das ich der eigenen Jugend eine Chance einräume.

ABER: Und auch so was sollte mal erwähnt werden: <br>

Der medienpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Hans-Joachim Otto, hat sich zur Streichung der T-Online-Flatrate geäußert. Seiner Ansicht nach war der Preis von 79 Mark zu hoch, da dieser Tarif lediglich die so genannten Poweruser anlockte, die zu Hause eine Standleitung haben wollten. Und die "surften 24 Stunden am Tag im Paradies. Doch das war zu viel für die Telekom", schreibt Otto in einer Mitteilung.

Bei einer preiswerteren Flatrate wäre das nach Ansicht von Otto nicht passiert: "Kein normaler Nutzer wird 24 Stunden am Tag online sein. Daher würde sich eine preiswerte Flatrate auch für die Anbieter rechnen. Die Flatrate für den Normalnutzer sollte dabei deutlich unter 50 Mark liegen." Ottos Ziel: Die Nutzer sollten "nicht mit der Eieruhr am PC sitzen, damit sie die Gebühren im Griff behalten. Sie sollten sich frei und ohne zeitliche Hemmnisse im Netz bewegen können."

Nun, es scheint doch ganz so, als wenn es doch noch Politiker gibt, die sich Gedanken machen.
Und das vor allem mal in die richtige Richtung. <br>



Kommentar:
Wenn man sich das ganze mal nüchtern betrachtet, kann man nur noch mit Kopf schütteln.
Da hat die Telekom den gesamten privaten Anbietern den Hahn zugedreht, und ihre eigene Tochterfirma T-Online hat davon profitiert. Dann hat man aber gemerkt, das man unter genau den selben Problemen wie die privaten Anbieter leidet. Und boing wird das ganze Projekt einfach eingestampft. Man könnte dabei ganz schnell den Eindruck gewinnen, als ob die Einstellung der normalen Flatrates von vorne rein geplant war. Frei nach dem Motto: Nun machen wir das erst mal, indessen bauen wir die T-DSL Flat aus, und dann stampfen wir dne Rest wieder ein.

WER WILL DENN DAGEGEN SCHON WAS SAGEN ? SIE KÖNNEN DOCH SONST NIRGENDS HIN !!!!1


Meiner persönlichen Meinung nach ist das eine Frechheit was hier gemacht wurde. Und wenn es so weitergeht braucht sich die Telekom nicht darüber wundern, wenn ihr irgendwann in Zukunft mal alle potentiellen Kunden einen Riesen Haufen vor die Tür scheiss...
Und eigentlich hätten sie das auch langsam mal verdient.


Anmerkung:
Die technischen Daten kommen aus den offiziellen Pressemeldungen der Telekom. Die Kommentare sind die private Meinung des Authors und spiegeln nicht die Meinung von UnrealeXtreme wieder.

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