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Kommentare  Gefahr durch exzessiven Medienkonsum!   maverick 02.12.2004 

Mit diesem Thema hat sich das ZDF Frontal 21 Magazin befasst (hier: Kinder werden immer dümmer) und mit einigen Thesen für Aufruhr bei den "Betroffenen" gesorgt. Interessanter als den eigentlichen Artikel fand ich allerdings den "Kommentar" von [pG]Knecht, inkl. den Kommentaren seiner Leser, liefern sie doch im Grunde genügend Material für die Thesen von Frontal21...

Fakt ist, Frontal scheint manchmal, auf den ersten Blick hin, übers Ziel hinauszuschiessen. Doch tun sie es schlussendlich wirklich? Eines erreichen sie aufjedenfall, sie regen zur Diskussion an. Kurz zusammengefaßt kommt Frontal21 zum Ergbnis: Übermäßiger Konsum von Fernsehen, Videos, Computerspielen kann zu eklatanten Leistungseinbrüchen in der Schule führen.

Für [pG]Knecht war das wohl zuviel des "Guten". Doch betrachten wir seinen Kommentar einmal genauer.

quote:
Der zweite Teil, ?Gefahr durch exzessiven Medienkonsum?, verwirrt aber stark, denn viele Studien von renommierten Instituten und Universitäten bestätigen bisher eher, dass der ?Medienkonsum? die Fähigkeiten der Kinder fördert. Viele Kinder lernen heute lesen und verstehen am Computer und können auch Einblicke in Themen genießen, die leider im Unterrichtsstoff nicht vermittelt werden. Kinder die an Lerncomputern lernten, schnitten in Tests besser ab als andere.


Halt! Geht es bei Frontal um Kinder die zum allgemeinen Lernen begleitend mit Lerncomputern arbeiteten? Geht es um "normalen Medienkonsum" oder "exzessiven Medienkonsum"? Ist Medienkonsum immer gleich Medienkonsum? Macht es einen Unterschied, ob man eine Dokumentation über den 2ten Weltkrieg anschaut oder einen sinnlosen Splattermovie?

Es macht einen Unterschied, aber gut das wir darüber geredet haben.

quote:
Nach Fakten und guter Recherche kann man in dem Frontal 21 Artikel leider lange suchen, man wird sie nicht finden. Fakt ist, dass bisher keine eindeutigen wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Wirkung von Computer- und Videospielen vorliegen. Dies beweißt eine groß angelegte Datenbank der Firma Electronic Arts zum Thema ?Die Wirkung von Computer- und Videospielen in der Forschung?. Einen Link dorthin findet ihr unter dem Artikel. Wie kann sich aber nun das Magazin Frontal 21 auf solche angeblichen Erkenntnisse stützen, wie sie hier beispielsweise beschrieben sind.:


Fakten sind immer gut. Sind sie doch? Sofern man welche hat. Fakt ist, das Handy's keine Auswirkungen auf den menschlichen Organismus haben. Fakt ist auch, das Kernenergie die "sauberste Energie" ist. Fakt ist ferner das alle Politiker nur lügen.

Ist das wirklich alles Fakt? Nur weil keine eindeutigen Studien vorliegen? Ist es nicht meist einfach so, das es nahezu unmöglich ist eine eindeutige wissenschaftliche Erkenntnis über Wechselwirkungen zu erlangen, wenn man nicht mit nicht in einer Modellwelt lebt? In der "realen" Welt kann man, andere als die zu untersuchenden, Umwelteinflüße nicht einfach ausschliessen.

quote:
Liebes Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen und Frontal 21 Magazin. Sind sie wirklich so naiv zu glauben, dass der höhere Genuss der Medien zur ?verdummung? der Kinder führt? Ist es nicht eher unser altes Schulsystem, die Unterbesetzung der Lehrerstellen, die Überalterung und Überarbeitung der Lehrer, die alten Lehrmethoden und die geringen finanziellen Mittel, die unseren Bildungssystem zukommen?


Lieber [pG]Knecht, ist es nicht naiv die Schuld immer bei den anderen zu suchen? Es geht auch nicht um den "höhren Genuss der Medien" allgemein, man sollte hier doch sehr klar zwischen Medienkonsum und "wissenschaftlicher" Herangehensweise/Nutzung von Medien unterscheiden. Wobei ich hier einräumen muss, das eine genaue Abgrenzung sicherlich nicht möglich ist. Natürlich gibt es in unserem Bildungssystem viele eklatante und teils fatale Misstände, aber das entkräftet noch längst nicht jede andere Ursache.

Ist es nicht einfach so, das es darauf ankommt was man selbst daraus macht?

quote:
Schüler müssen in den Schulen mit Atlanten arbeiten, die noch die DDR eingezeichnet haben. Sie nutzen Bücher, die mehr als 30-40 Jahre alt und schon fast am zerfallen sind! Die Lehrer sind alle über 60 Jahre alt und können oft kaum die Kreide halten. Die Fähigkeit die Kinder zu fesseln und ihnen Wissen zu vermitteln haben sie schon lange verloren, denn einer neuen Generation muss man das Wissen ganz anders vermitteln als bisher. Viele wichtige Themen werden im Unterricht nicht mal ansatzweise beachtet, wie z.B. die Balkankonflikte oder Afghanistan, obwohl sie maßgeblich an der Weltgeschichte beteiligt sind. Wo sollen sich die Kinder und Jugendlichen dieses Wissen holen, wenn nicht in den Medien?


Fakten? Darf ich nach den Quellen für diese Fakten fragen? Ich kann mich noch gut an meine Schulzeit (in Baden-Württemberg) erinnern und diese war nicht so schwarz, wie Sie sie malen. Ist es nicht wichtiger einen Atlas und die darin enthaltenen Daten "lesen" und verstehen zu können? Ein Goethe wird auch wegen eines neuen, modernen Einbandes vom Schüler sicherlich nicht eher (zumindest nicht signifikant) gelesen. Das mit dem Zerfallen betrifft nicht nur alte Bücher, oh nein, manch ein Verlag ist wohl daran interessiert häufig neue Bücher zu verkaufen. Der Altersdurchschnitt bei Lehrern mag auf einem "hohen Niveau" sein, doch ein hohes Alter ist nicht zwingend negativ, man denke an die Lebenserfahrung. "Zu fesseln" ist sicherlich aus Sicht des konsumierenden Schülers wünschenswert, doch nicht immer zwingend notwendig oder gar sinnvoll, vielmehr sollte der Lernstoff ansich diese Wirkung entfalten und animieren sich gerne mit dem Thema näher zu befassen. An der Fähigkeit Wissen verständlich zu vermitteln muss definitiv gearbeitet werden, da will ich Ihnen nicht widersprechen. Auch Aktuelles sollte sicherlich im Unterricht einfliessen, aber da ist auch die Mitarbeit der Schüler gefragt und die Zuhilfenahme von Medien sogar erwünscht. Kein Lehrer wird es seinen Schülern verbieten die Tageszeitung zu lesen

quote:
Meistens ist es eher so, dass dieses Wissen schon gar nicht im Unterricht eingelagert wird, weil es einfach langweilig ist. Das Schulsystem ist nicht mehr der Zeit gegangen und nun sucht man in den Medien und deren Instrumenten einen Sündenbock für die Versäumnisse.


Fakten sind häufig langweilig und dennoch muss man sie lernen, auch das sollte man in der Schule lernen.
Falsch man hat nur eine weitere (mögliche) Ursache gefunden. Und diese sollte man nicht mit den Versäumnissen in der Bildungspolitik wegdiskutieren. (Würde man dann nicht den selben Fehler wieder begehen?)

quote:
Dieser Artikel von Frontal 21 spricht zwar ein wahres Thema an, nämlich die ?verdummung? der Jugend, nennt aber völlig falsche Ursachen, welche total aus der Luft gegriffen sind. Klar sollten Kinder nicht täglich 10 Stunden oder mehr am PC, vorm Fernseher, vor der Konsole oder sonstigen Geräten sitzen, aber das ist auch die Sache der Eltern, der Regierung, der Länder und der Schulen. Gestalten sie den Unterricht und dessen Themen spannend, dann werden die Kinder und Jugendlichen weniger am Computer sitzen. Geben sie ihnen Beschäftigung, dann werden sie auch lernen und Wissen sammeln.


Das Problem ist erkannt, nur bei den Ursachen ist man sich uneins. Ein guter Ausgangspunkt für eine angeregte Diskussion.

Ist alles völlig falsch? Warum ist es dann auch Sache der Eltern? Der Schulen? Also besteht vll doch ein Zusammenhang?

Sind nicht auch Hausaufgaben eine Form der Beschäftigung und ist nicht das Geschrei gross, wenn man mal ein Buch lesen soll, Artikel aus der Tageszeitung zusammenfassen soll, ein gemeinsamer Theaterbesuch ausserhalb der Schulzeit ansteht?

Nur durch Beschäftigung wird sicherlich nicht mehr gelernt. Richtig ist wohl, das mehr Anreize zum Lernen gegeben und die Wissbegierigkeit gefördert werden sollte. Den Jugendlichen steht es frei am PC zu spielen oder ihrem Wissensdrang freien Lauf zu lassen.

quote:
Herr Christian Pfeiffer, die Person welche maßgebend für diesen geistigen Erguss verantwortlich ist, sollte lieber Bienen züchten gehen und die Welt mit seinem Privatkrieg gegen Computer verschonen. Die Jugend von Heute will sich Wissen aneignen Herr Pfeiffert, sie ist förmlich gierig danach, doch leider wird ihr ein Stein nach dem anderen in den Weg gelegt, wodurch ihnen die Lust geraubt wird. Kein Wunder, dass sie sich dann andere Quellen suchen. Wenn diese Quellen ihnen nicht gefallen, sollten sie die Alten reformieren, statt die neuen zu verteufeln.


Nana, wer wird denn gleich...

Ist es nicht eher so, das wir einfach bequem (und faul) geworden sind und uns lieber vorgekautes aneignen wollen?


Mein Fazit:
Meine Absicht war und ist es nicht irgendwelche wissenschaftlichen Fakten zu präsentieren, sondern einfach Denkanstöße zur weiteren Diskussion zu liefern. Und auch ich bin faul, so habe ich mir nicht die Mühe gemacht ebensolche wissenschaftlichen Fakten zu suchen, vielmehr ist es meine persönliche Meinung (Lebenserfahrung).

Schliessen will ich mit den Worten (danke, mom):
Es kommt darauf an, was man selbst draus macht!

Nachtrag:
Nun hat sich auch der Spiegel des Thema's angenommen: "Computerspiele machen dumm"

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comments


04.12.2004 - Crowbar - E N D L I C H !!!!!   
Danke lieber maverick für diesen hervorragenden Bericht! Es tut gut zu sehen, dass es in der Gamer-Szene Leute gibt, die denken können und nicht so eine penetrante Scheiße (Verzeihung für den Ausdruck) wie dieser [pG]Knecht von sich lassen.
Ich will mich gar nicht weiter zu dem Thema äußern, da ich mich sonst nur in Rage schreiben und Sätze von mir lassen würde, die ich hinterher bereute (bezogen auf "Knecht" und Konsorten). Wäre ja auch nicht wirklich objektiv. Eines will ich aber noch hervorheben: ich kann der Aussage "Ist es nicht einfach so, das es darauf ankommt was man selbst daraus macht?" nur zustimmen. Leider denken nur noch wenige daran, dass Schieflagen und Probleme *evtl.* aus dem eingenen Versagen heraus resultieren - insbesondere in der Schule.

Im Übrigen finde ich, dass man das Thema "Computerspiele machen dumm" ohne weiteres zu "japanische Zeichentrikserien die um 14 Uhr auf SuperRTL laufen machen dumm" ausweiten könnte. Aber das ist wieder eine anders Thema.





09.12.2004 - pyro - stimmt schon.   
aber wenn man so einen "bericht" wie frontal 21 abliefert, braucht man sich auch nich wundern wenn das echo ähnlich klingt.

wie man sieht geht es aber auch besser.




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